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Wer bin ich ?

Im Traum und in der Liebe ist nichts unmöglich
Wer bin ich ?
Was macht mich zu dem wer ich bin ?
Wo bin ich ? Wo stehe ich in meinem Leben?
Was bringt mir die Zukunft?
Ich verändere mich..
Und ich kann mich täglich wieder neu entdecken


Eine Geschichte:


Prolog
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4.Kapitel
5. Kapitel
Intervall
6.Kapitel
Träumen muss nicht bedeuten, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen

und weitere spannende Dinge..


Über...

Feeling
Gedichte

Witzig

Best of :
Sexuelle Aufklärung
Frage der Kompetenz
Die Eier des Präsidenten

noch kurz vorm Schluss

Die folgenden Texte sind mein geistiges Eigentum, die Texte dürfen weder im ganzen noch auszugsweise ohne mein Einverständnis kopiert, zitiert oder weiterverbreitet werden.

Ende



Wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann geht es vielleicht in Erfüllung

Credits

Host Design
Prolog

Ich sitze auf der Fensterbank. Draußen regnet es. Die Luft kühlt ab und der schwüle Abend weicht einer frischen Nacht. Ich schaue aus dem Fenster. Es ist offen, dass wir auch von der Nachtluft durchströmt werden. Mein Zimmer und ich. Eine Festung gegen den Rest der Welt. Ich denke, grüble, sinniere, konzentriere mich und überlege. Oder ich versuche es.
Es fällt mir schwer. Am Mittag erstickte noch die Hitze jeden noch so kleinen Gedanken. Fast scheint es, als trauen sie sich nicht mehr hervor.

Da.
Da ist etwas.
Ein Gedanke. Ich spüre wie meine Gehirnzellen in Fahrt kommen. Der Gedanke will heraus. Aus meinem tiefsten Inneren heraus.
Wie ein tiefes Grollen aus der Magengegend. Es schleicht sich langsam hoch, erfüllt mein Herz mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit, steigt weiter empor, durch Atemwege und bringt meine Stimmbänder in Wallung.
Mein Gehirn sucht verzweifelt nach den einzig richtigen Worten. Das Gefühl ist schon nahe dem Ausgang, meine Lippen öffnen sich, um alles herauszulassen, um alles gleichzeitig auszubreiten. Über mir, um mir, in mir.
Jeder darf es wissen.
Und da, genau in dem Moment, als es meinen Mund erreicht, findet mein Gehirn den einzig passenden Ausdruck.

„ Ahhh“, seufze ich.

Und sofort breitet sich der erleichternde Schauer voller Zufriedenheit und Glückseeligkeit aus. Überall aus.
Und der Regen plätschert leise seine Hintergrundmusik.

In solchen Momenten brauche ich meine Flügel nicht.

Ich wüsste selbst gerne wer ich bin.
Bin kein Engel, kein Vampir, und bin auch kein Tier.
Aber sie sind da, und mit ihnen kann ich hoch hinaus. Ich kann alles schaffen. Sie machen mich zu etwas Besonderem, etwas Einzigartigem.
Vielleicht bin ich etwas Exotisches oder Außerirdisches?
Manchmal kann man echt glauben, dass ich letzteres sei. Zumindest wenn man meine Eltern mal länger beobachten würde.

Noch niemand hat sie je gesehen. Meine wunderbaren Flügel.
Sie leuchten in allen Farben.
Aber ich halte sie versteckt. Niemand darf sie sehen. Meist gelang mir das ganz gut.
Dabei war ich doch so stolz auf meine Flügel. Aber, als ich in de Kindergarten gehen sollte, musste ich anfangen ein Geheimnis zu bewahren. Ein Geheimnis, das ich am liebsten der ganzen Welt erzählt hätte.
„Warum?“, fragt ich meine Mutter, als sie mir sagte, dass es wohl besser sei den anderen Kindern nichts von meinen Flügeln zu sagen. Sie antwortete:“ Die anderen Kinder werden sonst nur neidisch.“
Und ich hörte auf zu fragen und fing an zu lügen.
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Lieblinks


"Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden."
Heimito von Doderer


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