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Wer bin ich ?

Im Traum und in der Liebe ist nichts unmöglich
Wer bin ich ?
Was macht mich zu dem wer ich bin ?
Wo bin ich ? Wo stehe ich in meinem Leben?
Was bringt mir die Zukunft?
Ich verändere mich..
Und ich kann mich täglich wieder neu entdecken


Eine Geschichte:


Prolog
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4.Kapitel
5. Kapitel
Intervall
6.Kapitel
Träumen muss nicht bedeuten, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen

und weitere spannende Dinge..


Über...

Feeling
Gedichte

Witzig

Best of :
Sexuelle Aufklärung
Frage der Kompetenz
Die Eier des Präsidenten

noch kurz vorm Schluss

Die folgenden Texte sind mein geistiges Eigentum, die Texte dürfen weder im ganzen noch auszugsweise ohne mein Einverständnis kopiert, zitiert oder weiterverbreitet werden.

Ende



Wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann geht es vielleicht in Erfüllung

Credits

Host Design
Meine Eltern wollten mich ganz normal erziehen. Also steckten sie mich in den Kindergarten. Einfach so. ich habe noch nie viel gesagt. Als Kind war ich beinahe stumm. Meine Eltern haben mich ausgeliefert. Ihr eigenes Kind den Haien vorgeworfen. So sehe ich das heute. Unverantwortlich war das. Wer schickt sein Kind mit Mutation und Sprachbeklemmung in den Kindergarten. Damit ich auf das Leben vorbereitet werde, kann man jetzt sagen. Dass ich anfange normal zu werden könnten meine Eltern gehofft haben. Vielleicht, dass das Leben meiner Eltern so wird wie früher. Dass ich daheim nicht allein verrotte.
Da stand ich nun im Eingang zu meiner Gruppe. Zwischen Tür und Angel und wollte nicht hinein und konnte nicht hinaus. Da stand ich nun wie bestellt und nicht abgeholt. Mir fallen echt keine besseren Metaphern ein, entschuldigt.
Aber so stand ich, wollte nicht und war doch neugierig, hatte Angst und wurde gedrängt, weigerte mich schüttelte den Kopf, drehet mich um, wollte weg. Die vielen anderen Kinderaugen, die mich angestarrt haben. Nur ein Paar hat nicht gestarrt. Es hat nicht mal geschaut.
Diesem paar Augen war ich mit meiner Beklemmung hineinzugehen egal, trotz guten Zuredens seitens meiner Eltern und der Erzieherin- man stelle sich nur mal das Theater vor- die eine Paar beobachtete mich nicht bei meiner ersten Begegnung mit anderen Kindern. Das Kind, dem die Augen gehörten war so auf seine Zeichnung konzentriert. Das Kind. Es wirkte sonderbar anziehend auf mich. Es war egal, dass s mich nicht beachtete, dafür würde es mich ein ganzes Leben lang begleiten.
Es war der Grund weshalb ich in den Kindergarten hineinging das erste Mal.
Es wirkte so ruhig. So beruhigend. Nun war ich drin in der Gruppe. Meine Eltern, die Erzieherin erleichtert. Ich blieb stehen kurz hinter der Tür. Ich bemerkte nicht, wie sich meine Eltern verabschiedeten, sich fast schon davonstahlen. Die anderen Kinder gingen ihren Beschäftigungen nach. Puzzeln, Vater-Mutter-Kind-Spiele, basteln, grölen, essen, fangenspielen, all das was man als Kind so gern macht und was einen erwachsenen ärgert. Und ich stand nur da. In diesem Chaos von Kindern. Wie gebannt. Immer noch von der ruhigen Art des Kindes, des Jungen, der weiter sein Bild malte. Dann hob er es hoch und betrachtete es prüfend. Test bestanden. Sein Blick schweifte ab. Durch den Raum. Nicht Zielgerichtete, einfach so. Nicht Zielgerichtet, bis er mich erblickte. Er neigte den Kopf zur Seite, runzelte die Stirn, neigte den Kopf zur anderen Seite und grinste. Und ich machte es ihm nach. Kopf nach links, Stirn runzeln, kopf nach rechts. Und dann tat ich einen Schritt nach vorne.
Lachen. Er lachte lauthals. So laut, dass sich einige Kinder kurz zu ihm umdrehten, um dann mit zulachen. Auch ich fing an. Nach einer Ewigkeit hörten wir wieder auf. Ich glaube einige andere grinsten noch den ganzen Tag lang.
Ich machte noch einen Schritt nach vorne, aber er stand einfach auf und ging auf mich zu.
„Ich bin Lou. Und du?“
„Lou“
„Du heißt auch Lou. Cool.“
„Nö“
„Hää?“
„ Bin Philine .“
„ Wie heißt du?“
„ PHILINE“
„Was ist denn das für ein Name?“
„Meiner.“
„ Ich nenn dich Philla. Ist einfacher, weißt du.“
„Ok“, nuschelte ich.
Damit war für Ludwig, wie er richtig hieß, die Sache erledigt.
Lou würde mich noch sehr lange begleiten. Das wusste ich. Das wussten wir beide. In dem Moment als wir lachten wussten wir es.
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"Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden."
Heimito von Doderer


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