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Wer bin ich ?

Im Traum und in der Liebe ist nichts unmöglich
Wer bin ich ?
Was macht mich zu dem wer ich bin ?
Wo bin ich ? Wo stehe ich in meinem Leben?
Was bringt mir die Zukunft?
Ich verändere mich..
Und ich kann mich täglich wieder neu entdecken


Eine Geschichte:


Prolog
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4.Kapitel
5. Kapitel
Intervall
6.Kapitel
Träumen muss nicht bedeuten, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen

und weitere spannende Dinge..


Über...

Feeling
Gedichte

Witzig

Best of :
Sexuelle Aufklärung
Frage der Kompetenz
Die Eier des Präsidenten

noch kurz vorm Schluss

Die folgenden Texte sind mein geistiges Eigentum, die Texte dürfen weder im ganzen noch auszugsweise ohne mein Einverständnis kopiert, zitiert oder weiterverbreitet werden.

Ende



Wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann geht es vielleicht in Erfüllung

Credits

Host Design
Ich habe ihn geliebt. Auch wenn ich damals noch nicht viel Ahnung von der Liebe hatte. Nach meinen Vorstellungen als Kind, war das die erste Liebe. Ich war zwar erst 6, aber was zählte das Alter schon?
„Der ist nichts für dich.“ Lou war beleidigt.
So sind Kinder. So sind Menschen. Sie können mit der Eifersucht nicht umgehen. Ja, sie glauben immer sie könnten es, aber das ist eine Lüge. Eine Lüge sich selbst gegenüber.
Lou und ich. Seit fast drei Jahren waren wir die engsten Freunde. Wir spielten, wir lachten, wir weinten wir stritten uns. Wie andere Kinder. Nein. Nicht wie andere Kinder. Wir waren nicht wie die anderen Kinder. Die anderen Kinder mieden uns zwei. Wir waren die anderen Kinder. Lou und ich. Wir spielten nie miteinander. Wir spielten zusammen. Zusammen in einem Zimmer. Jeder hat etwas für sich gemacht. Allein. Aber wir waren nie allein. Immer zusammen. Ab und zu haben wir uns gesagt, gezeigt was wir gerade gemacht, gespielt gebastelt hatten. Lou hat oft behauptet sein Vater sei ein Spion. Dann habe ich ihn ausgelacht. Nicht weil ich wusste was ein Spion war, sondern weil er dann immer so wichtigtuerisch, so einen fast arroganten Blick hatte. Heute glaube ich hätte man ihm in die Augen gesehen, hätte man auch etwas Eifersucht erkennen können.
Aber ich war noch ein Kind. Wir waren unzertrennlich, Lou und ich. Philla und Lou.
Dann kam Phillip.
Er kam in den Kindergarten, sah sich um und sah mich. Und ich sah ihn. Und gleich darauf sah ich wieder weg. Aber er kam auf mich zu und lächelte.
„meine Mutter sagt, dass wir alle Engel sind. Magst du einen Keks?“
Ich sah ihn an. Erschrocken? Erstaunt? Neugierig. Ich nahm ihm den Keks aus der Hand. „danke“ Und er ging und verteilte seine Kekse.
Ihn konnte man einfach nur mögen. Nein. Lou konnte nicht. Wegen mir. Weil ich ihn mochte. Das konnte ich allerdings nicht wissen. Woher auch. Solange ich Phillip mochte mied Lou mich fast gänzlich. Beim Spielen wollte er mir nichts mehr zeigen. Auch wenn ich ihn fragte: „was spielst du da?“ Er blieb stumm. Sonst hatten wir uns immer alles gezeigt, wenn wir gefragt hatten. Nur haben wir nicht oft gefragt. Diesmal antwortete er nicht. Ich ließ ihn dann in Ruhe. Ich war es ja gewohnt.
Dann zog Phillip um.
Nur in ein anderes Viertel. Drei Straßen weiter. Aber dann ging er auch in einen anderen Kindergarten. In einen gehobenen Kindergarten. Meine Mutter sagte mir nur: „Philla, Schatz, ich weiß nicht warum dein Phillip nicht mehr in euren Kindergarten kommt. Seine Mutter hat wohl sehr viel Geld bekommen. Und sie ist etwas exzentrisch.““Was heißt exzentrisch, Mama?“ „Das bedeutet … hmm …Das bedeutet, dass sie den Kindergarten nicht mag.“ „Warum mag sie den Kindergarten denn nicht?“ „Weil sie reicher ist als wir. Stell keine Fragen mehr Schatz.“ Ich stellte keine Fragen mehr.
Eines Tages verschwand auch Lou. Einfach so. Er kam nicht in die Schule. Wir waren gerade in der ersten Klasse. Lou war nie der Typ, der einfach schwänzen würde. Er ist der Typ, der fast hochbegabt ist, der still in seiner Ecke hockt, der eigentlich nicht in die erste Klasse gehen müsste. Er war aber nie krank. Das heißt er war nie so krank, dass er zuhause bleiben musste. Er war einfach weg.
Es war der Weltuntergang. Mein Weltuntergang. Ich habe nicht geweint, nicht geschrien, nicht geschmollt. Ich war enttäuscht. Stiller. Traurig. Allein. Anders.
Dass er nur ein paar Jahre weg sein würde wusste ich nicht. Und es änderte mein ganzes Leben. Mein ganzes selbst.
Al Lou wegging kannte er mein Geheimnis noch nicht.
Als er starb schon.
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Lieblinks


"Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden."
Heimito von Doderer


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